BürgerEnergiegenossenschaft Raum Neuenstadt eG

Zeit für Stromanbieterwechsel   

 

Liebe Mitglieder und Freunde unserer BERN,

 

sicher sind Sie ebenso wie wir bestürzt über die Ereignisse im Hambacher Forst und fragen sich gleichzeitig, wie Sie ein Zeichen gegen die Rodungen und die Nutzung von Braunkohle setzen können.

 

Während andere roden, arbeiten wir an einer erneuerbaren, regionalen und unabhängigen Energieversorgung in Bürgerhand. Das können Sie sehr einfach unterstützen, indem Sie sich mit Bürgerstrom versorgen. In 5-10 Minuten können Sie bequem online unter https://buergerwerke.de/forst oder telefonisch unter 06221/392 89 20 (Montag-Freitag, 8 bis 17:30 Uhr) wechseln. Gleichfalls geht das über www.bernstrom.de oder telefonisch unter 07139/930 86 80 (ggf. AB nutzen). Sollten Sie bereits Bürgerstrom-Kunde sein, dann freuen wir uns über eine Empfehlung bei Ihren Freunden.

 

Warum Bürgerstrom?

·   100 % Ökostrom aus Sonne, Wind und Wasser – von Bürgern für Bürger.

·   Sie fördern die BERN, Ihre lokale Bürger-Energiegenossenschaft.

·   Sie setzen ein starkes Zeichen gegen die Rodungen im Hambacher Forst.

 

Ihr Wechsel bewirkt in diesen Tagen sogar noch mehr: Unsere Dachgenossenschaft Bürgerwerke eG pflanzt für jeden neuen Stromkunden, der bis zum 15. Oktober 2018 zu Bürgerstrom wechselt, einen Baum in Nordrhein-Westfalen. Die Aktion wird gemeinsam mit der Stiftung Unternehmen Wald durchgeführt. Informationen zu dem Aufforstungsprojekt in Castrop-Rauxel finden Sie hier .

 

Unterstützen Sie unsere Gemeinschaft dabei, die Energiewende in Bürgerhand weiter voranzubringen. Wir arbeiten an den Lösungen für morgen, während andere die Probleme von gestern verlängern. Machen Sie mit? 

Mit 166.283 kWh

haben die 7 PV-Anlagen den für einen Juli-Monat bislang höchsten Ertrag erbracht. Im Vorjahr und insgesamt war der Juni mit über 167.000 kWh der Spitzenreiter. Für die vergangenen 7 Monate stehen 759.000 kWh zu Buche, das sind 12.000 kWh mehr als im Vorjahr. Es besteht gute Aussicht, bis zum Jahresende wieder rd. 1,1 Mio kWh zu erzeugen. Im Vergleich zum Strombedarf allein in Neuenstadt mit rd. 54 Mio kWh/a ist das allerdings nur ein Klacks. Es wäre dringend nötig, mit weiteren Investitionen z.B. in PV-Freiflächenanlagen die BERN-Kapazität mindestens zu verdoppeln oder zu verdreifachen.

Ist es nicht alarmierend,

dass 2017 der CO2-Ausstoß weltweit mit 32,5 Gigatonnen einen Höchststand erreicht hat? Und dass die fossilen Brennstoffe lt. IEA einen Anteil von 70 % haben? Kein fossiler Brennstoff schadet dem Klima mehr, als die Braunkohle. Der Tagebau darf aber trotz km2-großer Verwüstung urbaner Flächen bis 2045 weiter betrieben werden. Kohlestrom befeuert die Klimakatastrophe, die uns schon jetzt mehr und mehr Hitzetage beschert. Wir schützen uns durch den Kauf von immer mehr Klimageräten, die wir dann mit Kohlestrom betreiben? Das wäre ein Teufelskreis. Was hilft dagegen? Besser heute als morgen umsteigen auf Ökostrom.

Kohle- und Atomstrom

brauchen Kühlwasser und heizen unsere Flüsse zusätzlich auf, manchmal sogar mit Sondergenehmigung der Behörden. Um den Fischen und anderen Wasserbewohnern zu sichern, wird das Flusswasser mancherorts in kritischen Fällen mit Sauerstoff angereichert. Das erledigen dann Pumpen, die meistens mit fossiler Energie betrieben werden.  Solarstrom und Windstrom brauchen kein Kühlwasser bei ihrer Erzeugung. Je mehr und je rascher Bürger auf Ökostrom umsteigen, desto schneller gehen Kohlekraftwerke vom Netz.  

Wechseln Sie zur BERN

und ihrem Bürgerstromangebot; per Internet (www.bernstrom.de), per Email (info@buergerenergie-raum-neuenstadt.de), per Telefon (07139 9308680, Anrufbeantworter) oder mit einem Besuch in der Geschäftsstelle Cleversulzbacher Straße 89 (TSV-Sportheim) jeden Mittwoch von 9 -12 Uhr. Tragen Sie mit dazu bei, dass wir die Erderwärmung bei 2 ° begrenzen können. 1,5° sind heute schon erreicht. Und stärken sie so auch ein örtliches Unternehmen, das Werte vor Ort schafft und hier zum Gemeinwohl beiträgt.

Die Dividende ist ausbezahlt

Die beschlossenen 6% Dividende haben zu einer Ausschüttung von 90.774 € geführt. An das Finanzamt flossen davon als Kapitalertragsteuer, Soli und Kirchensteuer insgesamt 16.890 €. Die Steuerbescheinigungen gehen den Mitgliedern im Januar 2019 zu.

Klimawandel bremsen – Ökostrom nutzen

Wäre die schöne Dividende nicht ein Anlass, den eigenen Haushalt auf Ökostrom umzustellen? Wir wissen, dass die Kohleverstromung die Atmosphäre aufheizt, leiden unter der sommerlichen Hitze und Trockenheit und nehmen die Schäden hin, die der Klimawandel verursacht? Die dringend nötige Energiewende gelingt nur, wenn wir Verbraucher uns aktiv dafür einsetzen. Weniger Strom verbrauchen und nur noch Ökostrom nutzen, am besten mit der BERN. Nach den ersten 7 Monaten hat die BERN 182.000 kWh von 35 Kunden unter Vertrag. Werden auch Sie Ökostromkunde der BERN in der Gemeinschaft der Bürgerwerke.

10. ordentliche Generalversammlung

Global denken

Wir steuern im Irrsinnstempo auf eine unbeherrschbare globale Situation zu. Wenn wir nicht radikal umsteuern, fahren wir die Zivilisation an die Wand.“ Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher, (Zitat aus „Setzt endlich Grenzen“, Süddeutsche Zeitung 16./17. Juni 2018 Nr. 136)

Vorstand K. Herdtweck erinnerte an Obama, der in Kenntnis dieser Grafiken gesagt haben soll: „Unsere Generation ist verantwortlich für den Klimawandel und unsere Generation ist zugleich die letzte, die ihn noch verhindern könnte.“

Aber warum lassen wir uns, warum lässt sich die Politik so viel Zeit beim Verhindern? Die Politiker, meint der „Spiegel“, verschweigen unbequeme Wahrheiten und schieben Entscheidungen auf aus Sorge, sonst nicht mehr gewählt zu werden. Deutschland wird seine selbst gesetzten Klimaziele 2020 krachend verfehlen; der Kohleausstieg kommt nicht recht voran. Wir Bürger, so der „Spiegel“, müssten heraus aus der Konsumenten- und Zuschauerrolle, uns selbst um die öffentlichen Belange kümmern und verantwortliche Politiker unterstützen.

Lokal handeln 

Ökostrom nutzen, den Strom- und Wärmeverbrauch reduzieren, öfters das Rad statt das Auto nehmen, auf nachhaltigen Konsum achten - das sind kleine Maßnahmen, aber sie sind immer noch besser, als das „gelähmte Nichtstun“. Jeder ist gefordert, auch die BERN. Sie bietet jedem Mitglied und Bürger Ökostrom an, setzt sich für Energieeffizienz und nachhaltigen Konsum ein, versucht die seit Jahren bei 1 Mio kWh stagnierende örtliche Solarstromerzeugung auszubauen und engagiert sich mit Beteiligungen an Windparkprojekten. Viele mögliche Standorte für PV-Freiflächen- und Windkraftanlagen stoßen leider oft auf Widerstand, weil betroffenen Bürgern nicht klar ist, wie nah wir der Klimakatastrophe schon gekommen sind.

Warum auch?

Die Wirtschaft wächst, die Löhne steigen, die Steuern sprudeln: es geht uns so gut wie nie, während (und weil?) wir zugleich die Lebensgrundlagen kommender Generationen mit unserem Wachstumswahn (wahrscheinlich unumkehrbar) zerstören.

Das war der „Kassandra“-Teil des Vorstandsberichts.

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BERN  

Was hat die BERN im Jahr 2017 auf die Reihe gebracht?

Auch sie ist gewachsen: Von 450 auf 462 Mitglieder mit nun 5.058 Geschäftsanteilen, beim Solarstrom auf 1,1 Mio kWh und beim Windstromanteil sogar auf 1,9 Mio kWh; damit hilft sie, der Umwelt fast 2.000 to CO2 zu ersparen. Der Gewinn ist auf 147.817 € angewachsen, die Rendite auf fast 10% und die gezahlten Steuern liegen höher als der ganze laufende Aufwand. Einem Eigenkapital von 2 Mio € stehen Schulden von nur noch 490.200 € gegenüber. In nicht einmal 3 Jahren könnte die BERN schuldenfrei sein, meinte Vorstand Heinz Sutter. Der Wert der PV-Anlagen liegt bei noch 1,8 Mio E und der Windpark-Beteiligungswert bei 0,6 Mio €. Am guten Ergebnis partizipieren die Mitglieder besonders über eine auf 6% angehobene Dividende. Viele Gründe also sich zu freuen.

Das Wasser im Wein zeigt sich beim Blick in die Zukunft: 2029 wird mit dem Wegfall der EEG-Vergütung der Umsatz schlagartig um rund 360.000 € einbrechen; da gilt es jetzt schon vorzusorgen mit neuen Investitionen und neuen Einnahmequellen. Unsere Mitglieder und alle Bürger sind aufgerufen jetzt schon BERN-Stromkunden werden, um den hier erzeugten Strom auch hier zu verbrauchen, bevor er mit vielleicht 2 – 3 Cent/kWh Erlös ab 2029 an der Strombörse „verramscht“ werden muss. 31 Kunden hat die BERN im 1. Halbjahr 2018 schon gewonnen, das Ziel liegt bei 300 bis in einigen Jahren. Ein neuer Flyer informierte die Mitglieder über die Vorteile der Ökostromnutzung. Bei den Investitionen rechnet die BERN mit weiteren 800.000 kWh Windstrom aus der Windparkbeteiligung im Südschwarzwald ab 2019 und zudem will sie die örtliche Solarstromproduktion mehr als verdoppeln. Das ist auch nötig, um den Ökostromanteil am wachsenden Strombedarf von Neuenstadt/Langenbrettach auf annähernd (nur) 10% zu bringen. Was wir hier an Ökostrom erzeugen und zugleich verbrauchen lohnt sich für die Umwelt und es lohnt auch wirtschaftlich: die Wertschöpfung kommt der BERN, ihren Mitgliedern und den beiden Kommunen zugute.

Vorstand K. Herdtweck berichtete über seine Erfahrungen mit dem Balkon- oder Gartenmodul, das auch Mietern ermöglicht, Solarstrom zu erzeugen, zitierte die Kommunale Energie-Agentur mit ihrem Hinweis, dass auf jedes geeignete Dach eine PV-Anlage gehöre und leitete so über zum Vortrag von Diplom-Physiker Jörg Sutter, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie zum Thema: „Photovoltaik und Stromspeicher für die Energiewende“. (Vortrag PV und Batteriespeicher als pdf-Datei)

AR-Vorsitzender Norbert Heuser schloss die harmonische Versammlung und freute sich über zupackende Mitglieder, die im Nu Tische und Stühle weggeräumt hatten um die Stadthalle wieder für den Schulsport nutzen zu können.

Das Wichtigste in Kürze

Von den 462 Mitgliedern der BERN waren 74 Mitglieder mit 83 Stimmkarten erstmals wieder in der toll renovierten und energetisch sanierten Stadthalle zusammen gekommen, freundlich begrüßt vom gastgebenden BM und Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Heuser. Sie beschlossen die Verlesung einer Kurzfassung des Prüfungsberichts 2017 des Genossenschaftsverbands, nahmen Kenntnis von der Stellungnahme des Aufsichtsrats dazu und stellten den Jahresabschluss 2017 fest. Nach dem ausführlichen Bericht der beiden Vorstände Kurt Herdtweck und Heinz Sutter über das Geschäftsjahr 2017 und die ersten 6 Monate 2018 entlasteten sie den Aufsichtsrat und den Vorstand einstimmig und zeigten so ihre Zufriedenheit mit der Arbeit der verantwortlichen Personen wie der Geschäftsentwicklung insgesamt. Die 10. Versammlung und der mit 147.000 € bislang höchste Jahresgewinn waren Anlass, die Dividende diesmal auf 6% heraufzusetzen und dennoch 60.000 € in die Rücklagen einzustellen. AR-Vorsitzender Norbert Heuser stellte fest: „Unsere BERN steht mit guter örtlicher Wertschöpfung für die Idee des Bürgerstroms wie des Klimaschutzes.“ (Bericht folgt)

6% Dividende - Freistellungsaufträge anpassen

Die höhere Dividende wird den Mitgliedern nach dem 15. Juli ausgezahlt. Wer seinen Freistellungsauftrag anpassen möchte, sollte das bis zu diesem Datum noch tun. Vordrucke können bei der BERN-Geschäftsstelle per Email oder telefonisch (07139 9308680) angefordert werden.

BERN-Stromkunden

An der Generalversammlung erhielten die Mitglieder einen Flyer, der über die Vorzüge des Ökostromangebots der BERN informiert. Die Planung des Vorstands, jährlich etwa 60 Stromkunden zu gewinnen, ist bislang aufgegangen. Zum 30.6.1918 hatten sich 33 Mitglieder und Nichtmitglieder für eines der Ökostrom-Angebote der BERN entschieden. Der Stromabsatz mit fester EEG-Vergütung ist der BERN nicht auf ewig gesichert und der Klimawandel erfordert einen rascheren Ausstieg aus der Kohle. Gehen Sie ihn also zügig an, den Stromwechsel zur BERN und den Bürgerwerken.

Die Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2018

beträgt bei den Photovoltaikanlagen 616.000 kWh und damit geringfügig weniger als im Vorjahr. Die vier Windkraftbeteiligungen melden eine leicht höhere Stromausbeute.

Ökostrom - Bürgerstrom - BERNstrom

Ökostrom = weniger Kohlestrom, weniger CO2, mehr Klimaschutz

Bürgerstrom = weniger Konzernstrom, weniger Großkraftwerke, mehr Dezentralität

BERNstrom = weniger Stromtrassen, weniger Anonymität, mehr Wertschöpfung vor Ort

Der Windpark Weißbach ist eine von 5 Windpark-Beteiligungen der BERN. Zusammen mit unseren 7 Solarstromanlagen hat die BERN eine Erzeugungskapazität von etwa 2,7 Millionen kWh/Jahr, genug, um rechnerisch rund 900 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Im Verbund der Bürgerwerke eG sind wir mit über 80 anderen Energiegenossenschaften bundesweit in der Lage, zertifizierten Ökostrom als Haushaltsstrom, Wärmestrom oder Gewerbestrom zu liefern. In allen drei Bereichen hat die BERN bereits Kunden gewonnen. Warum nicht auch Sie?

Testen Sie unser Angebot und wechseln Sie zum Bürgerstrom, wechseln Sie zur BERN! Ihre Ansprechpartner sind Menschen von hier.

Was unterscheidet übrigens einen örtlichen Stromanbieter von anderen Anbietern? Er zahlt seine Steuern hier! Seit 2010 hat die BERN bereits 320.000 € für die Finanzierung öffentlicher Aufgaben beigesteuert; etwa die Hälfte kommt der örtlichen Kommune zugute.

Solarstromanlagen

Obwohl PV-Anlagen mittlerweile wieder Renditen von bis zu 7% erwirtschaften, ist der jährliche Zubau immer noch um 80% niedriger als in 2012. Bleiben die Zubauraten so niedrig, dauert es mindestens 170 Jahre, bis Deutschland die Wende zu 100% Erneuerbaren Energien schafft. Das meint zumindest die Sektion Niederbayern der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS). Wie sieht es bei uns aus? In Neuenstadt liegt der Stromverbrauch bei 54 Millionen kWh/Jahr, erneuerbar erzeugt werden ganze 7 Mio kWh (davon BERN 1 Mio kWh). In Langenbrettach liegt der Stromverbrauch bei 11 Millionen kWh/Jahr, erneuerbar erzeugt werden immerhin 3,2 Mio kWh (davon BERN 0,07 Mio kWh). Der jährliche Zubau ist in beiden Gemeinden mittlerweile eher gering! Auch wir müssen also mehr tun, die BERN mit weiteren PV-Anlagen (sie arbeitet dran), und möglichst jedes Mitglied mit seinem eigenen Beitrag.

Dachanlagen

Ungenutzte Dachflächen oder Balkongeländer sind für den Besitzer eine ungenutzte Strom- und Einnahmequelle und ein ungenütztes Stück Unabhängigkeit vom Strompreis. Doch leider gibt es diese „nackten“ Dächer und Balkone in Deutschland noch zur Genüge. Die DGS-Sektion Niederbayern  hat 2018 deshalb symbolisch zum „Jahr der PV-Anlage“ erklärt. Ein kostenloser PV-Kompass mit den wichtigsten Informationen soll Laien durch den Anschaffungs- und Installationsprozess leiten. Erhältlich ist die handliche Broschüre im DinA6-Format im Büro der DGS Sektion (Email: niederbayern@dgs.de ). Sie kann als pdf-Datei auch bei der BERN-Geschäftsstelle angefordert werden (Email: info@buergerenergie-raum-neuenstadt.de ).

Balkonmodule

Nicht jeder hat eine Dachfläche, aber als Mieter einen Balkon. Auf dem Markt sind Balkonmodule zwischen 120 Watt (kleine Module) und 300 Watt (große Module), die bei Südausrichtung in unserem Raum 1.000 Vollaststunden erreichen können. Sie speisen direkt in den Verbraucherstromkreis ein, kosten zwischen 400 – 600 € und amortisieren sich (je nach Höhe des Installationsaufwands) innerhalb von 10 Jahren. Ihr Betrieb ist aber noch immer in einer rechtlichen Grauzone. Nunmehr gibt es zwar eine „nationale Vornorm“ DIN VDE V 0100-551-1, die 2018 veröffentlicht werden und dann in die europäische Normung einfließen soll, der VDE hält aber dennoch eine Elektrofachkraft für die Beurteilung nötig, ob das Stromnetz einer Wohnung für den Anschluss eines PV-Moduls geeignet ist. Die BERN testet ein solches Gerät und kann noch keine sichere Empfehlung geben. Wer sich näher informieren möchte, dem wird folgender Link nutzen: http://www.heidelberger-energiegenossenschaft.de/projekte/balkonmodule/faqs-balkonmodule


Endlich Glück gehabt beim Windstrom

Die jüngste Windparkbeteiligung der BERN folgt dem Prinzip, nicht alles auf einen Standort zu setzen und nutzt erstmals einen solchen außerhalb der Region. 7 Anlagen mit 23,1 MW Leistung umfasst der Windpark „Länge“ bei Geisingen im Südschwarzwald, ist seit Ende 2016 immissionsschutzrechtlich genehmigt und hat 2017 in 4 Ausschreibungen keinen Zuschlag erhalten. Kein Projekt übrigens aus ganz Baden-Württemberg. Anders jetzt bei der ersten in 2018 und als einziges in BW und damit kann es nun losgehen mit dem Bau. Der Gebotspreis betrug 5,19 Cent/kWh (der höchste 5,28 Cent und der niedrigste für einen norddeutschen Standort gar 3,80 Cent) und macht deutlich, wie wirtschaftlich die Windstromerzeugung geworden ist – allerdings auch, wie schmal die Renditen mittlerweile sind. Der BERN-Anteil am Projekt beträgt 1,8% und ist gut für eine Jahreserzeugung von rd. 850.000 kWh, wobei damit alle BERN-Windkraftbeteiligungen auf 2,7 Mio kWh Erzeugungskapazität kommen dürften. Die BERN tut was für mehr Ökostrom in unseren Stromnetzen. Tun Sie auch etwas für mehr Ökostrom (und weniger Kohlestrom) in Haushalt und Gewerbe und nutzen Sie unser Stromangebot im Bürgerwerke-Verbund: Bürgerstrom für Neuenstadt und Bürgerstrom für Langenbrettach!

Ökostrom - auch die örtliche Solarstromerzeugung soll wachsen

Im Januar und Februar haben die Solarstromanlagen mit 76.000 kWh etwa gleich viel produziert wie im im Vorjahr. Die Windkraftbeteiligungen melden dafür beträchtlich höhere Zahlen mit Steigerungen von 37% im Januar und 17% im Februar. Sonnen- und Windkraft ergänzen sich im Jahresverlauf bestens, wobei für eine annähernd gleichgewichtige Erzeugung die 1,1 MWp große Solarstromkapazität der BERN verdoppelt werden müsste. Die BERN arbeitet daran, dass dies möglichst bald geschieht, denn die installierte PV-Leistung in Neuenstadt wächst nur ganz minimal. Die erneuerbaren Energien haben hier einen Anteil von konstant 13 -14%  am Stromverbrauch (7 Mio KWh von 54 Mio kWh) und der muss dringend steigen.  Außerdem – wer E-Mobilität mit Kohlestrom betreiben will, beschleunigt den Klimawandel statt ihn zu bremsen. An mehr Ökostrom führt auch da kein Weg vorbei.

Ökostrom - der örtliche Verkauf hat begonnen

Seit Januar verkauft die BERN über ihren Partner Bürgerwerke eG zertifizierten Ökostrom an ihre Mitglieder und darüber hinaus alle Einwohner des Verwaltungsraums. In nur wenigen Wochen sind schon über 100.000 kWh unter Vertrag. Der Bürgerstrom-Haushaltstarif hat einen Brutto-Arbeitspreis von 28 Cent/kWh und einen monatlichen Grundpreis von 8,90 €, ist fix bis 31.12.18 und kündbar mit Monatsfrist zum Monatsende. Faire Konditionen also, Selbstkostendeckung als Prinzip und mit der BERN einen Ansprechpartner vor Ort! Auf der Homepage www.buergerenergie-raum-neuenstadt.de finden Sie nähere Informationen und mit dem Tarifrechner gleich eine Möglichkeit, online zu wechseln. Schriftliche Angebote können bei der BERN angefordert werden auf dem Rathaus und unter Tel. 6324, ebenso die Tarife für Wärme- und Gewerbestrom. Zeigen Sie der Kohleverstromung und dem CO2 –Anstieg die Rote Karte und wechseln Sie zu Ökostrom. Die Klimaverschlechterung wird nicht mit Reden gebremst, sondern mit Taten.

Ökostrom - was bewirkt der Wechsel?

Gar nichts, meinen manche, denn aus der Steckdose kommt der gleiche Strommix mit rund 40% Kohlestromanteil. Stimmt und stimmt doch nicht. Steigende Nachfrage lässt die Ökostromerzeugung wachsen. Der Ökostromanteil steigt, der Kohlestromanteil sinkt, und das muss sein, wenn die Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Die Produktion von Ökostrom wird mit steigender Nachfrage  immer billiger: seit Jahren sinken die Kosten bei Wind – wie Solarstrom rasant.

Ökostrom - da spart man sich das Stromsparen?

Falsch. Auch Ökostrom gibt es nicht zum ökologischen Nulltarif. Alle Anlagen zur erneuerbaren Erzeugung von Strom benötigen Fläche und je weniger Standorte wir dafür beanspruchen müssen, desto besser. Und wenn künftig mehr Strom für unsere Mobilität eingesetzt wird, muss viel weniger Strom für andere Zwecke verwendet werden. Davon gehen alle wissenschaftlichen Szenarien zum künftigen Strombedarf aus. In den Haushalten lohnt sich das Stromsparen enorm: 100 kWh weniger bedeuten rund 28 € mehr in der Tasche! Es ist Fastenzeit: auch da ist weniger oft mehr!

"Stromfasten" - geht das?

Die närrische Zeit ist zu Ende. Ein wenig närrisch kommt dafür aktuell die Filmkomödie "Downsizing" daher mit der Idee, alle 7,5 Milliarden Menschen auf Zwergengröße zu schrumpfen, um das Überleben der Menschheit im Klimawandel zu sichern. Regisseur A. Payne beruft sich auf Wissenschaftler, nach deren Meinung alles, was wir real jetzt noch tun, "ungefähr so wirkungsvoll sein wird, wie das Herumrücken der Stühle auf dem Deck der Titanic."  Es gibt Filme, die vielleicht weniger witzig sind, aber mehr Mut zum Handeln machen (Power to Change oder, Tomorrow- Die Welt ist voller Lösungen oder Al Gore's Immer noch eine unbequeme Nachricht - die Zeit läuft).

Und sie läuft auch ab, weswegen wir - jeder von uns - schon zum Handeln kommen müssen. Zum Beispiel auf Ökostrom umstellen und jetzt, in der Fastenzeit besonders: das Stromsparen einüben. "Jede eingesparte Kilowattstunde hilft, die Umwelt weniger zu belasten", meint Prof.Dr. M. Faulstich von der TU Clausthal.  Nützliche Tipps finden Sie bei www.vzbv.de, www.die-stromsparinititative.de, www.co2online.de, www.energiesparkonto.de, www.dena.de. Kompakt und empfehlenswert ist auch das Buch: EINFACH ÖKO - von Marcus Franke und Monika Götze, erschienen im oekom Verlag, München.

Und wenn er dabei leichter wird, unser mittlerweile im Schnitt fast 11 to schwerer europäischer CO2 -Fußabdruck, dann hat sich das Stromfasten gelohnt - für die Umwelt und für sich selbst: mit einem guten Gewissen. Problem dabei? Es hilft, ist aber nach außen nicht sichtbar. 

1.868.500 kWh Windstrom

kann sich die BERN aus ihren bislang 4 Beteiligungen an verschiedenen regionalen Windparks für das Jahr 2017 zurechnen. Das ist eine Verdoppelung zum Vorjahr, nicht nur, weil nun alle Anlagen fast ganzjährig in Betrieb waren, sondern auch, weil 2017 ein sehr gutes Windjahr war.  In wirtschaftlicher Hinsicht dürfte damit ein weit besseres Ergebnis als 2016 zu erwarten sein.  Mit rund 2.600 to CO2 -Vermeidung  ist das zudem ein schöner und dringend nötiger Beitrag zum Klimaschutz.

Mit dem Solarstrom zusammen wurden insgesamt 2.971.800 kWh Ökostrom erzeugt. Damit könnte die BERN rechnerisch jedes Jahr rund 1.000 örtliche Haushalte versorgen.

Auch 2018 hat sich gut angelassen. Der Windpark Weißbach liegt im Januar 37% und im Februar 17% über dem Plansoll und hat in beiden Monaten 9.040.000 kWh Strom erzeugt. Ebenso positiv ist es bei den anderen Windparks gelaufen. Die BERN partizipiert mit ihrem jeweiligen Anteil. 

1.103.000 kWh Solarstrom

 haben die sieben PV-Anlagen der BERN im Jahr 2017 erzeugt. Das sind rund 86.000 kWh mehr als im Vorjahr, obwohl der Dezember nicht sehr ertragreich war.  Das wirtschaftliche Ergebnis fällt ebenfalls besser aus als im Vorjahr und - wichtig für den Klimaschutz - die vermiedene CO2 -Emission steigt auf rund 1.500 to. Im Januar und Februar 2018 wurden 76.000 kWh Strom erzeugt, etwa genau so viel wie 2017.

Blitzstart beim Bürgerstrom

Die BERN hat ihren Newsletter zu Weihnachten versandt und bis zum Jahresende schon 5 Kunden zu den bereits vorhandenen 3  hinzu gewonnen. Mitte März hat die BERN mehr als 20 Kunden und beliefert sie mit Haushaltsstrom,  Wärmestrom und für Betriebe mit Gewerbestrom. Mehr als 100.000 kWh Ökostrom sind ein schöner Anfangserfolg.  Das Konzept der Bürgerwerke, auf Selbstkostenbasis und nicht gewinnorientiert zu arbeiten und die Wertschöpfung dort entstehen zu lassen, wo die erneuerbaren Energien erzeugt werden (also auch hier bei uns), überzeugt so manches Mitglied. Es dürfen aber gerne noch mehr werden - also wechseln Sie: zu Bürgerstrom von der BERN! Als "Anfänger" im Stromgeschäft sind wir auf die Resonanz unserer Mitglieder angewiesen. Wenn wir etwas falsch machen, beschweren Sie sich und wenn wir etwas besser machen könnten, sagen Sie es uns. Wir lernen gerne dazu. Wenn wir nicht wissen, was unsere Mitglieder von einem Wechsel zum Bürgerstrom abhält, können wir nicht reagieren. Also haben Sie keine Scheu, uns Ihre Beweggründe zu nennen; wir werden stark, wenn wir es gemeinsam angehen.  

Bürgerwerke erhalten Preis !

Der Deutsche Engagementspreis in der Kategorie "Leben bewahren" wurde von einer 12köpfigen Jury verliehen und am Internationalen Tag des Ehrenamts im Berliner Kanzleramt übergeben. Die Jury würdigte die Bürgerenergie-Gemeinschaft, weil sie die lokale Lieferung von selbst erzeugtem Ökostrom ermöglicht und dem ehrenamtlichen Engagement der Genossenschaften eine Perspektive bietet. Bundesfamilienministerin Katarina Barley sieht in den Preisträgern "wichtige Vorbilder für eine tolerante, gerechte und solidarische Gesellschaft". Die Bürgerwerke-Vorstände Kai Hock und Felix Schäfer nahmen den Preis entgegen und bekennen: Der Engagementpreis gehört den über 12.000 engagierten Menschen unserer Bürgerwerke-Gemeinschaft.

Als eine der über 70 die Bürgerwerke tragenden Genossenschaften darf sich auch die BERN und dürfen sich ihre 450 Mitglieder über die renommierte Auszeichnung freuen.

BERN bietet Bürgerstrom !

Mitglieder wie Einwohner oder Gewerbebetriebe können ab sofort zertifizierten Ökostrom beziehen. Die Kooperation der BERN (und über 70 anderen Bürgerenergiegesellschaften) mit der Bürgerwerke eG aus Heidelberg macht's möglich. Gemeinsam vor Ort Ökostrom erzeugen und gemeinsam auf kurzem Wege vor Ort auch verbrauchen, die Wertschöpfung also in der eigenen Kommune lassen, das ist die Idee, die dahinter steht.  Und, fast noch wichtiger: wenn mehr Ökostrom nachgefragt wird, geht die Nachfrage nach Kohlestrom zurück und die CO2 -Belastung der Atmosphäre sinkt rascher als bisher. Das muss sie auch, wenn wir unseren Nachkommen ähnlich angenehme klimatische Verhältnisse hinterlassen wollen, wie sie unsere Vorfahren hatten und wie wir sie (nach 160 Jahren Industriezeitalter zwar bedroht aber immer noch) haben. Die gemeinschaftliche Ökostromerzeugung vor Ort ist seit sieben Jahren wirtschaftlich ein gutes Geschäft; ein Grund mehr, für den eigenen Strombedarf nun auch Ökostrom einzusetzen, selbst wenn er nicht ganz so „billig“  sein sollte, wie der Strommix mit seinen immer noch über 40% Kohlestrom-Anteil. Die Entscheidung für Ökostrom ist zudem Ihr Beitrag, diese Dividende langfristig zu sichern. Die EEG-Vergütung hat ja ein Verfallsdatum und läuft  auch einmal aus! Vorstand Kurt Herdtweck nutzt den Bürgerstrom seit einem Jahr selbst und sagt: "Ich kann ihn guten Gewissens allen Mitgliedern und Einwohnern empfehlen. Ökostrom ist die bessere Alternative zu vermeintlich billigen Strommix-Angeboten, die auch nur deswegen günstiger scheinen, weil das CO2 (wettbewerbswidrig) leider keinen Preis hat.  Billig kommt uns Menschen aber in Zukunft teuer zu stehen. Die Entscheidung für Bürgerstrom kennzeichnet eine Haltung, der nicht der kurzfristige Vorteil des vermeintlich Billigen wichtig ist, sondern was für Mensch und Umwelt mittel- und langfristig die beste Wahl ist."

Wer sich unabhängig informieren möchte, sollte einen Blick auf das neutrale Portal www.utopia.de  werfen. Die Homepage der Bürgerwerke zu besuchen ist ebenfalls empfehlenswert: www.buergerwerke.de  und wie es konkret weiter geht, zeigt Ihnen ein Klick auf den Reiter "Bürgerstrom" in der unserer Navigationsleiste.

Danach fällt der Schritt leicht,  zu unserem Bürgerstrom zu wechseln: ganz einfach online über den Reiter "Tarifrechner" . Warum noch warten?    

Geschäftsstelle der BERN

Für Mitglieder und Interessenten hat die BERN natürlich an ihrem offiziellen Sitz auf dem Rathaus Hauptstr. 50 in Neuenstadt eine Anlaufstelle  (Zimmer Nr. 17, Tel. 9711). Wie bisher kann sich jeder auch an die ehrenamtlichen Vorstände Kurt Herdtweck, Neuenstadt und Heinz Sutter, Langenbrettach wenden, ab Januar 2018 zudem an die neu eingerichtete Geschäftsstelle in der Cleversulzbacher Str. 89 (TSV-Sportheim).  Sie wird von Frau Ines Schöll betreut, die sich in der Regel mittwochs von 9.00 – 11.00 Uhr nach Terminabsprache Ihren Anliegen widmen wird. Kontakt: Email: info@buergerenergie-raum-neuenstadt.de , Telefon:  07139 9308680 am Mittwoch von 9.00 - 12.00 Uhr, ansonsten Anrufbeantworter nutzen

Unwetterschaden an PV-Anlage behoben

Die Gewalt des orkanartigen Unwetters am Abend des 18.7. beschädigte sechs Module der PV-Anlage auf dem Landerer-Dach, gelegen an der exponiertesten Stelle, der westlichen Dachkante. Zudem wurden einige Modulreihen leicht verschoben. Am nächsten Tag schon waren Monteure der Fa. Widmann-Energietechnik vor Ort um die Module zu sichern und die Reparatur in die Wege zu leiten. Der Schaden war rasch behoben und hielt sich mit Kosten von  2.000 € in Grenzen. Die Versicherung hat ihren Anteil übernommen. Die Anlage ist ohne wesentlichen Ertragsausfall geblieben. Die  übrigen Anlagen der BERN waren nicht betroffen.

Windparkprojekt „Länge“ weiter in der Warteschleife

Auch bei der dritten Windkraft-Ausschreibungsrunde hat das immissionschutzrechtlich genehmigte Beteiligungsprojekt der BERN keinen Zuschlag erhalten, übrigens wiederum kein einziges Projekt in ganz Baden-Württemberg. Der Löwenanteil entfiel wiederum auf den Osten und Norden und betraf überwiegend noch gar nicht genehmigte Projekte sogenannter Bürgerenergiegesellschaften. Ob der dadurch entstehende Investitionsstau bei den sowieso schon gedeckelten Zubaumengen sowie die völlig unausgewogene regionale Verteilung der Zuschläge Intention des Gesetzgebers waren und im Sinne einer raschen Energiewende sind? Ein Ziel jedenfalls wurde erreicht: der Preis pro kWh ist gegenüber der ersten Ausschreibung um über einen Cent auf im Schnitt 4,28 Cent gesunken. In der vierten und fünften Runde sind 2018 nur noch genehmigte Projekte zugelassen. Ob das die Chancen für das BERN-Beteiligungsprojekt erhöht ist ungewiss, zumal die regionale Benachteiligung (mangelnder Ausgleich für windschwächere Standorte) bestehen bleibt. Eine nicht nur geschäftsführende Regierung, die das ändern könnte, ist ja noch über Monate hinweg nicht in Sicht. Die Windbranche wird von dieser unguten Situation schwer gebeutelt und das BERN-Projekt liegt auf Eis.

9. Generalversammlung 2017 - Nachlese

Solarmodule sind mittlerweile so günstig geworden, dass sich ihr Einsatz nicht wegen der (stark gesunkenen) Einspeisevergütung lohnt, sondern wegen des möglichen Eigenverbrauchs. So lässt sich ein Teil des viel teureren Bezugsstroms ersetzen. Auch für Mieter gibt es eine Kleinlösung. Sie wurde auf der Generalversammlung vorgestellt.

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Balkonmodul oder DGS-Solarrebell

Balkon- oder Gartenmodule sind handliche und flexible Formate, die z.B. aus zwei Modulen monokristalliner Solarzellen bestehen mit jeweils einer Nennleistung von 120 Watt. Mit ihnen könne bei Südausrichtung etwa 240 kWh Strom/a erzeugt und per Stecker/Steckdose ins Hausnetz eingespeist werden. Kostenpunkt: 400 – 600 €.

Die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie nennt das von ihr beworbene Balkonmodul „DGS-SolarRebell®“. Rebell auch deswegen, weil es erheblichen Widerstand gegen die einfache Montage per Stecker gebe. 2017 soll endlich eine neue VDE-Norm kommen, aber ob die geforderte Bagatellgrenze aufgenommen wird oder nicht, ist weiter umstritten. In Holland und Österreich sollen solche Geräte schon zu Tausenden problemlos installiert und betrieben werden. Greenpeace Energy glaubt, dass diese Module auch in Deutschland einmal bundesweit mehrere Gigawatt Strom erzeugen könnten. Die BERN hat ein solches Modul von der Heidelberger BEG beschafft und wird es testen, auch in der Hoffnung, dass die Bagatellgrenze noch in diesem Jahr kommt.

BERN – Klimaschutz (nur) durch erneuerbare Energieerzeugung?

Die BERN hat sich 7 Jahre lang hauptsächlich auf die Energieerzeugung konzentriert, selbst oder durch Beteiligungen, lokal wie regional. Das war erfolgreich, aber reicht es, den verhängnisvollen CO2 -Anstieg in der Atmosphäre nicht nur mit zu begrenzen, sondern mit herunterzufahren? Nein, es reicht nicht. Weltweit steigen die Emissionen noch immer. Deutschland hat seit 1990 einen Pfad nach unten eingeschlagen, in den letzten beiden Jahren aber wieder zugelegt. Es reicht wohl nicht, sich nur um die Erzeugung erneuerbarer Energie zu kümmern. „Wir müssen uns auch auf andere Wege besinnen, um der existenziellen Bedrohung menschenwürdigen Lebens auf der Erde zu begegnen“, meinte der Vorstand. Die Satzung der BERN fordere, generell Maßnahmen zur Förderung des Klimaschutzes vor Ort wie regional zu ergreifen. Die BERN arbeite daran, sieht sich aber auf das Mitwirken ihrer Mitglieder angewiesen. Ohne persönliche Verhaltensänderung wird es nicht funktionieren, so rasch wie nötig von 11 to auf 1 to CO2 - Ausstoß pro Person zurückzufahren. Es sind oftmals kleine und leicht leistbare Dinge wie mehr Lebensmittel aus ökologischem Anbau und weniger Fleisch, mehr Fahrrad fahren und weniger Auto, mehr Ökostrom aber weniger Stromverbrauch, und, und und .... Mit dem Referat der Bürgerwerke eG möchte die BERN eine Möglichkeit vorstellen, sich auch privat mit einem Stromprodukt für den Klimaschutz zu engagieren, das von einer Genossenschaft bereitgestellt wird, die nicht gewinnorientiert arbeitet. Eventuelle Überschüsse kommen den Mitgliedern, also auch der BERN zugute. Und die BERN hat, nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung, einen Abnehmer für ihren erzeugten Strom, der faire Preise zahlt.

Wer zum Bürgerstrom wechseln möchte, kann dies ganz einfach über den Button "Tarifrechner" in der Navigationsleiste anstoßen.

Referat Bürgerwerke eG

Vorstandsmitglied Kai Hock stellte die junge Genossenschaft den Mitgliedern der BERN vor:

Die Bürgerwerke sind ein Verbund von derzeit 70 Energiegenossenschaften aus ganz Deutschland. Insgesamt stehen diese für über 12.000 engagierte Energiebürger und über 400 dezentrale Kraftwerke in Bürgerhand. Gemeinsam machen wir Energiewende.  Die Bürgerwerke bündeln die Stromerzeugung aus Bürgerenergieanlagen, damit wir Bürger uns unabhängig von Energiekonzernen mit Bürgerstrom versorgen können. So schließen wir regionale Kreisläufe und die Wertschöpfung verbleibt vor Ort.

Im Netzwerk der Bürgerwerke kann jeder die Energiewende aktiv mitgestalten – sei es durch Strombezug aus Bürgerenergieanlagen, als Mitglied einer Energiegenossenschaft oder als Eigenerzeuger.

Die Bürgerwerke befinden sich zu 100% im Eigentum von Energiegenossenschaften. Sie streben keinen Gewinn an und arbeiten zu Selbstkosten. Damit verbleibt die gesamte Wertschöpfung bei den Energiegenossenschaften vor Ort, die damit neue Erneuerbare-Energien-Anlagen bauen und weitere Energiewende-Projekte umsetzen können.

(Weitere Informationen unter: www.buergerwerke.de).

AR-Vorsitzender Norbert Heuser wies abschließend nochmals auf die Vorteile der Ökostromnutzung und der Kooperation BERN-Bürgerwerke hin,  machte aber auch deutlich, dass es jedem Mitglied natürlich frei stehe, sich für einen Energieversorger eigener Wahl zu entscheiden. Er dankte dem Referenten und übergab ein Geschenk.

 

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9. ordentliche Generalversammlung 2017

Das Wichtigste in Kürze

Von den 450 Mitgliedern der BERN waren 61 Mitglieder mit 63 Stimmkarten in der schönen Gemeindehalle Kochertürn zusammen gekommen, freundlich begrüßt vom gastgebenden BM und Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Heuser. Sie beschlossen die Verlesung einer Kurzfassung des Prüfungsberichts 2016 des Genossenschafts-Verbands, nahmen Kenntnis von der Stellungnahme des Aufsichtsrats dazu, stellten den Jahresabschluss 2016 fest, beschlossen wieder eine Dividende von 5,00% und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Vorausgegangen war der ausführliche Bericht der beiden Vorstände Kurt Herdtweck und Heinz Sutter über das Geschäftsjahr 2016 und die ersten 6 Monate 2017. Die jeweils einstimmig gefassten Beschlüsse zeigten, dass die Mitglieder mit der Arbeit der verantwortlichen Personen wie der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden waren. AR-Vorsitzender Norbert Heuser konnte feststellen: „Unsere BERN steht mit guter örtlicher Wertschöpfung für die Idee des Bürgerstroms wie des Klimaschutzes.“ (Bericht folgt)

Die Dividende wurde den Mitgliedern am 31. Juli 2017 ausgezahlt. Insgesamt hat die BERN 75.720 € ausgeschüttet, das sind rund 60% des Gewinns nach Steuern.

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Solarstrom- und Windstromerzeugung 2017 legen zu

Das erste Halbjahr hat sich gut angelassen: mit 626.5000 kWh wurden bereits 113.000 kWh mehr Solarstrom erzeugt, als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Mit dazu beigetragen hat auch die Reinigung von knapp 3.000 Modulen auf dem Dach der Landerer-Anlage im Spätjahr 2016.  Die turnusmäßige Wartung aller Solarstromanlagen ist erfolgt und hat aufgezeigt, dass sie einwandfrei funktionieren. Die guten Erträge haben angehalten, sodass bis Ende Oktorber 1.067.000 kWh Solarstrom ins Netz eingespeist werden konnten.

Bei den Windkraftbeteiligungen ist die Steigerung noch viel kräftiger, weil nun vier Anlagen voll in Betrieb sind. Im ersten Halbjahr entfallen von der Gesamterzeugung auf die BERN mit 904.000 kWh bereits mehr, als im ganzen Jahr 2016. Ohne diesen Sondereffekt zeigt das Windjahr 2017 bislang eine etwa 10 -15% niedrigere Ausbeute als im Vorjahr.

 

BERN eG und Bürgerwerke eG kooperieren beim Ökostrom

Seit 2016 ist die BERN Mitglied bei den Bürgerwerken in Heidelberg. Diese bündeln das Interesse von mittlerweile über 70 Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) deutschlandweit, nicht nur Strom regenerativ vor Ort zu erzeugen, sondern ihn auch dezentral vor Ort zu vermarkten. Alleine ist das nicht zu schaffen, im Verbund und genossenschaftlich aber schon. Die Bürgerwerke stehen also für eine erneuerbare und dezentral organisierte Energieversorgung in Bürgerhand. Ihr Stromprodukt ist zertifiziert und ihr Konzept schon mehrfach als preiswürdig befunden. Der im Oktober 2016 verliehene Deutsche Solarpreis ist nur ein Beispiel. Vorstand Kai Hock hat die Bürgerwerke eG den Mitgliedern in der Generalversammlung vorgestellt und ist mit diesem Stromvermarktungskonzept auf gutes Interesse gestoßen. BERN-Vorstand Kurt Herdtweck empfahl den Mitgliedern, das Stromangebot der Bürgerwerke eG zu prüfen und bei Gefallen zu nutzen.  Wer Ökostrom (über die BERN) erzeugt, sollte konsequent auch selbst Ökostrom in Haushalt oder Betrieb verwenden. Wenn das viele tun, ist das auch zum Vorteil der BERN, die einen guten Stromabnehmer hat und von der Kooperation finanziell ein wenig profitiert. Wer sich also näher informieren möchte, sollte einen Blick auf das neutrale Portal www.utopia.de und die Homepage werfen: www.buergerwerke.de .

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Solar- und Windstromerzeugung 2016

Solarstromerzeugung knapp über 1,0 Mio kWh  

1.016.575 kWh Solarstrom haben die Anlagen der BERN im Jahr 2016 erzeugt, rund 100.000 kWh weniger als im Vorjahr. Ins Stromnetz wurden 1.005.498 kWh eingespeist, 11.077 kWh wurden unmittelbar zum „Direktverbrauch“ an die Gemeinde Langenbrettach für die Grundschule und den Kindergarten Brennofenstraße geliefert. Von der Gesamtstrommenge entfallen 903.211 kWh auf die Landerer-Anlage und 113.364 kWh auf die übrigen 6 Anlagen. Die CO² - Ersparnis schlägt auf der Grundlage des EnBW-EnergieMix mit 335 to zu Buche. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt nur leicht unter dem des Vorjahres, was eine ähnlich hohe Dividende erwarten lässt. 

854.000 kwh Windstrom aus Beteiligungen

Die BERN ist an 4 Windparks beteiligt, davon waren zwei in 2016 ganzjährig in Betrieb und haben mehr Strom produziert, als prognostiziert, zwei weitere sind erst im Laufe des Jahres (verspätet) in Betrieb gegangen und haben den Prognosewert weit unterschritten. Der BERN-Anteil an der Stromerzeugung beträgt am Windpark

Großer Wald Buchen    231.400 kWh (erwartet waren 195.200 kWh)

Bernhardswinden         164.400 kWh (erwartet waren 156.400 kWh)

Kirchberg II                   199.600 kWh (erwartet waren 400.000 kWh)

Weißbach                      258.900 kWh (erwartet waren 900.000 kWh)

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8. ordentliche Generalversammlung

Das Wichtigste in Kürze

Von den 451 Mitgliedern der BERN waren 58 Mitglieder mit 70 Stimmkarten in der Gemeindehalle Brettach zusammen gekommen, freundlich begrüßt vom gastgebenden BM Timo Natter. Sie beschlossen die Verlesung einer Kurzfassung des Prüfungsberichts 2015 des Geno-Verbands, nahmen Kenntnis von der Stellungnahme des Aufsichtsrats dazu, stellten den Jahresabschluss 2015 fest, beschlossen wieder eine Dividende von 5,00% und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat jeweils einstimmig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats, Norbert Heuser, Timo Natter, Katrin Burkhardt und Mathias Scheuber wurden für weitere drei Jahre ohne Gegenstimme gewählt. Einstimmig wurde auch die vorgesehene Kreditaufnahme von 160.000 € zur Finanzierung einer weiteren Beteiligung an einem Windpark bestätigt.

Vorausgegangen war der ausführliche Bericht der beiden Vorstände Kurt Herdtweck und Heinz Sutter über das Geschäftsjahr 2015 und die ersten 5 Monate 2016. Die Mitglieder waren zufrieden und sahen keinen Diskussionsbedarf, sodass AR-Vorsitzender Norbert Heuser feststellen konnte: „Unsere BERN ist weiter auf gutem Weg.“

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Beteiligung Windkraft Weißbach

5 Vestas V 126 Windkraftanlagen entstehen kocheraufwärts  im Windpark Weißbach, einem Projekt, an dem sich auch die BERN beteiligt hat.

Bereits Ende Oktober sind die ersten Bagger gerollt. Es wurde die interne Parkverkabelung zwischen den Windenergieanlagen als erster Bauabschnitt größtenteils mit einem Kabelpflug verlegt. Die windparkinternen Erd- und Wegebauarbeiten sind bereits weitgehend abgeschlossen. Derzeit finden die externen Wegearbeiten statt.  Im 1. Quartal 2016 wurden die externen Kabeltrasssen verlegt und die Fundamentarbeiten durchgeführt. Derzeit laufen die Arbeiten für die Anlieferung der Windenergieanlagen. Ziel ist eine Inbetriebnahme zum 30. Juni 2016.  

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Beteiligung Windkraft Kirchberg II

An der Autobahn 6 bei Kirchberg wachsen stählerne Riesen in den Himmel: Der Aufbau von insgesamt acht Windrädern der 200-Meter-Klasse hat noch im März begonnen. Rund 50 Spezialisten aus ganz Europa setzen die Einzelteile der Windräder vom Typ Vestas an Ort und Stelle zusammen. Bei günstigen Bedingungen ist das Riesen-Puzzle in erstaunlich kurzer Zeit erledigt: Für die erste Anlage brauchten die Profis nur einen Tag und eine Nacht. Die Kraft des Windes soll auch recht schnell in Strom verwandelt werden: Das erste Windrad geht voraussichtlich schon in zwei Wochen ans Netz Bis spätestens Mitte Mai sollen alle acht Anlagen im Windpark Kirchberg stehen und dann pro Jahr rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom liefern.

Solar- und Windstromerzeugung 2015

Solarstromerzeugung über 1,1 Mio kWh  

1.113.342 kWh Solarstrom haben die Anlagen der BERN im Jahr 2015 erzeugt, rund 20.000 kWh mehr als im Vorjahr. Ins Stromnetz wurden 1.101.876 kWh eingespeist, 11.466 kWh wurden unmittelbar zum „Direktverbrauch“ an die Gemeinde Langenbrettach für die Grundschule und den Kindergarten Brennofenstraße geliefert. Von der Gesamtstrommenge entfallen 991.304 kWh auf die Landerer-Anlage und 122.048 kWh auf die übrigen 6 Anlagen. Die CO2 - Ersparnis schlägt auf der Grundlage des EnBW-EnergieMix mit 368 to zu Buche. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt leicht über dem des Vorjahres, was eine ähnlich hohe Dividende erwarten lässt. Darüber entscheiden die 451 Mitglieder selbst in der Generalversammlung am Freitag, den 3. Juni 2016. Bitte Termin vormerken.

417.000 kwh Windstrom aus Beteiligungen

Die BERN ist an 4 Windparks beteiligt, davon waren zwei in 2015 ganzjährig in Betrieb und haben beträchtlich mehr Strom produziert, als prognostiziert. Der BERN-Anteil beträgt am Windpark

Großer Wald Buchen    245.000 kWh (erwartet waren 195.200 kWh)

Bernhardswinden         171.700 kWh (erwartet waren 156.400 kWh).

5% Dividende

wurden für das Geschäftsjahr 2014 an die Mitglieder Ende Juni nach Beschluss der Generalversammlung mit insgesamt 70.425 € ausgeschüttet.

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7. ordentliche Generalversammlung

Von den 438 Mitgliedern der BERN waren 61 Mitglieder mit 74 Stimmberechtigungen in der Energiefabrik der Fa. Widmann Solartechnik im Neuenstadter GIK

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Jahresabschluss 2014 und Generalversammlung 2015

Bilanz und Erfolgsrechnung sind fertig gestellt und die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband wird noch im Laufe des Monats April statt

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Windstromerzeugung 2014 und Beteiligungen

Die 5 Windkraftanlagen unserer Beteiligung in Buchen-Hettingen laufen gut und haben in dem recht windschwachen Jahr 30,7 Mio kWh Strom erzeugt.

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