BürgerEnergiegenossenschaft
Raum Neuenstadt eG

Ökostrom - die örtliche Erzeugung soll wachsen

Im Januar haben die Solarstromanlagen mit 22.800 kWh rund 10% weniger produziert als im Vorjahr. Die Windkraftbeteiligungen melden dafür beträchtlich höhere Zahlen. Sonnen- und Windkraft ergänzen sich im Jahresverlauf bestens, wobei für eine annähernd gleichgewichtige Erzeugung die 1,1 MWp große Solarstromkapazität verdoppelt werden müsste. Die BERN arbeitet daran, dass dies möglichst bald geschieht. Die erneuerbaren Energien haben hier vor Ort noch einen sehr unterdurchschnittlichen Anteil am Stromverbrauch und das muss sich dringend ändern. Außerdem – wer E-Mobilität mit Kohlestrom betreiben will, beschleunigt den Klimawandel statt ihn zu bremsen. An mehr Ökostrom führt auch da kein Weg vorbei.

Ökostrom - der örtliche Verkauf hat begonnen

Seit Januar verkauft die BERN über ihren Partner Bürgerwerke eG zertifizierten Ökostrom an ihre Mitglieder und darüber hinaus alle Einwohner des Verwaltungsraums. In nur wenigen Wochen sind schon über 50.000 kWh unter Vertrag. Der Bürgerstrom-Haushaltstarif hat einen Brutto-Arbeitspreis von 28 Cent/kWh und einen monatlichen Grundpreis von 8,90 €, ist fix bis 31.12.18 und kündbar mit Monatsfrist zum Monatsende. Faire Konditionen also, Selbstkostendeckung als Prinzip und mit der BERN einen Ansprechpartner vor Ort! Auf der Homepage www.buergerenergie-raum-neuenstadt.de finden Sie nähere Informationen und mit dem Tarifrechner gleich eine Möglichkeit, online zu wechseln. Schriftliche Angebote können bei der BERN angefordert werden auf dem Rathaus und unter Tel. 6324, ebenso die Tarife für Wärme- und Gewerbestrom. Zeigen Sie der Kohleverstromung und dem CO2 –Anstieg die Rote Karte und wechseln Sie zu Ökostrom. Die Klimaverschlechterung wird nicht mit Reden gebremst, sondern mit Taten.

Ökostrom - was bewirkt der Wechsel?

Gar nichts, meinen manche, denn aus der Steckdose kommt der gleiche Strommix mit rund 40% Kohlestromanteil. Stimmt und stimmt doch nicht. Steigende Nachfrage lässt die Ökostromerzeugung wachsen. Der Ökostromanteil steigt, der Kohlestromanteil sinkt, und das muss sein, wenn die Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Die Produktion von Ökostrom wird mit steigender Nachfrage  immer billiger: seit Jahren sinken die Kosten bei Wind – wie Solarstrom rasant.

Ökostrom - da spart man sich das Stromsparen?

Falsch. Auch Ökostrom gibt es nicht zum ökologischen Nulltarif. Alle Anlagen zur erneuerbaren Erzeugung von Strom benötigen Fläche und je weniger Standorte wir dafür brauchen, desto besser. Und wenn künftig mehr Strom für unsere Mobilität eingesetzt wird, muss weniger Strom für andere Zwecke verwendet werden. Davon gehen alle wissenschaftlichen Szenarien zum künftigen Strombedarf aus. In den Haushalten lohnt sich das Stromsparen enorm: 100 kWh weniger bedeuten rund 28 € mehr in der Tasche! Es ist Fastenzeit: auch da ist weniger oft mehr!

"Stromfasten" - geht das?

Die närrische Zeit ist zu Ende. Ein wenig närrisch kommt dafür aktuell die Filmkomödie "Downsizing" daher mit der Idee, alle 7,5 Milliarden Menschen auf Zwergengröße zu schrumpfen, um das Überleben der Menschheit im Klimawandel zu sichern. Regisseur A. Payne beruft sich auf Wissenschaftler, nach deren Meinung alles, was wir real jetzt noch tun, "ungefähr so wirkungsvoll sein wird, wie das Herumrücken der Stühle auf dem Deck der Titanic."  Es gibt Filme, die vielleicht weniger witzig sind, aber mehr Mut zum Handeln machen (Power to Change oder, Tomorrow- Die Welt ist voller Lösungen oder Al Gore's Immer noch eine unbequeme Nachricht - die Zeit läuft). Und sie läuft auch ab, weswegen wir - jeder von uns - schon zum Handeln kommen müssen. Zum Beispiel auf Ökostrom umstellen und jetzt, in der Fastenzeit besonders: das Stromsparen einüben. "Jede eingesparte Kilowattstunde hilft, die Umwelt weniger zu belasten", meint Prof.Dr. M. Faulstich von der TU Clausthal.  Nützliche Tipps finden Sie bei www.vzbv.de, www.die-stromsparinititative.de, www.co2online.de, www.energiesparkonto.de, www.dena.de. Kompakt und empfehlenswert ist auch das Buch: EINFACH ÖKO - von Marcus Franke und Monika Götze, erschienen im oekom Verlag, München.

Und wenn er dabei leichter wird, unser mittlerweile im Schnitt fast 11 to schwerer europäischer CO²-Fußabdruck, dann hat sich das Stromfasten gelohnt - für die Umwelt und für sich selbst: mit einem guten Gewissen. Problem dabei? Es hilft, ist aber nach außen nicht sichtbar. 

1.868.500 kWh Windstrom

kann sich die BERN aus ihren bislang 4 Beteiligungen an verschiedenen regionalen Windparks für das Jahr 2017 zurechnen. Das ist eine Verdoppelung zum Vorjahr, nicht nur, weil nun alle Anlagen fast ganzjährig in Betrieb waren, sondern auch, weil 2017 ein sehr gutes Windjahr war.  In wirtschaftlicher Hinsicht dürfte damit ein weit besseres Ergebnis als 2016 zu erwarten sein.  Mit rund 2.600 to CO²-Vermeidung  ist das zudem ein schöner und dringend nötiger Beitrag zum Klimaschutz.

Mit dem Solarstrom zusammen wurden insgesamt 2.971.800 kWh Ökostrom erzeugt. Damit könnte die BERN rechnerisch jedes Jahr rund 1.000 örtliche Haushalte versorgen.

1.103.000 kWh Solarstrom

 haben die sieben PV-Anlagen der BERN im Jahr 2017 erzeugt. Das sind rund 86.000 kWh mehr als im Vorjahr, obwohl der Dezember nicht sehr ertragreich war.  Das wirtschaftliche Ergebnis fällt ebenfalls besser aus als im Vorjahr und - wichtig für den Klimaschutz - die vermiedene CO²-Emission steigt auf rund 1.500 to.

Blitzstart beim Bürgerstrom

Die BERN hat ihren Newsletter zu Weihnachten versandt und bis zum Jahresende schon 5 Kunden zu den bereits vorhandenen 3  hinzu gewonnen. Im monatlichen Ranking der Bürgerwerke eG steht die BERN zusammen mit 4 weiteren Genossenschaften auf einem guten 5. Rang. Sechs weitere Kunden sind im Januar hinzugekommen und einige Anfragen laufen noch. Die BERN wertet dies als einen schönen Vertrauensbeweis. Neben dem Haushaltsstrom stößt auch das Wärmestromangebot auf Interesse und für den Gewerbestrom liegen Anfragen örtlicher Betriebe vor. Das Konzept der Bürgerwerke, auf Selbstkostenbasis und nicht gewinnorientiert zu arbeiten und die Wertschöpfung dort entstehen zu lassen, wo die erneuerbaren Energien erzeugt werden (also auch hier bei uns), überzeugt so manches Mitglied. Es dürfen aber gerne noch mehr werden - also wechseln Sie: zu Bürgerstrom von der BERN! Als "Anfänger" im Stromgeschäft sind wir auf die Resonanz unserer Mitglieder angewiesen. Wenn wir etwas falsch machen, beschweren Sie sich und wenn wir etwas besser machen könnten, sagen Sie es uns. Wir lernen gerne dazu. Wenn wir nicht wissen, was unsere Mitglieder von einem Wechsel zum Bürgerstrom abhält, können wir nicht reagieren. Also haben Sie keine Scheu, uns Ihre Beweggründe zu nennen; wir werden stark, wenn wir es gemeinsam angehen.  

Bürgerwerke erhalten Preis !

Der Deutsche Engagementspreis in der Kategorie "Leben bewahren" wurde von einer 12köpfigen Jury verliehen und am Internationalen Tag des Ehrenamts im Berliner Kanzleramt übergeben. Die Jury würdigte die Bürgerenergie-Gemeinschaft, weil sie die lokale Lieferung von selbst erzeugtem Ökostrom ermöglicht und dem ehrenamtlichen Engagement der Genossenschaften eine Perspektive bietet. Bundesfamilienministerin Katarina Barley sieht in den Preisträgern "wichtige Vorbilder für eine tolerante, gerechte und solidarische Gesellschaft". Die Bürgerwerke-Vorstände Kai Hock und Felix Schäfer nahmen den Preis entgegen und bekennen: Der Engagementpreis gehört den über 12.000 engagierten Menschen unserer Bürgerwerke-Gemeinschaft.

Als eine der über 70 die Bürgerwerke tragenden Genossenschaften darf sich auch die BERN und dürfen sich ihre 450 Mitglieder über die renommierte Auszeichnung freuen.

BERN bietet Bürgerstrom !

Mitglieder wie Einwohner oder Gewerbebetriebe können ab sofort zertifizierten Ökostrom beziehen. Die Kooperation der BERN (und über 70 anderen Bürgerenergiegesellschaften) mit der Bürgerwerke eG aus Heidelberg macht's möglich. Gemeinsam vor Ort Ökostrom erzeugen und gemeinsam auf kurzem Wege vor Ort auch verbrauchen, die Wertschöpfung also in der eigenen Kommune lassen, das ist die Idee, die dahinter steht.  Und, fast noch wichtiger: wenn mehr Ökostrom nachgefragt wird, geht die Nachfrage nach Kohlestrom zurück und die CO²-Belastung der Atmosphäre sinkt rascher als bisher. Das muss sie auch, wenn wir unseren Nachkommen ähnlich angenehme klimatische Verhältnisse hinterlassen wollen, wie sie unsere Vorfahren hatten und wie wir sie (nach 160 Jahren Industriezeitalter zwar bedroht aber immer noch) haben. Die gemeinschaftliche Ökostromerzeugung vor Ort ist seit sieben Jahren wirtschaftlich ein gutes Geschäft; ein Grund mehr, für den eigenen Strombedarf nun auch Ökostrom einzusetzen, selbst wenn er nicht ganz so „billig“  sein sollte, wie der Strommix mit seinen immer noch über 40% Kohlestrom-Anteil. Die Entscheidung für Ökostrom ist zudem Ihr Beitrag, diese Dividende langfristig zu sichern. Die EEG-Vergütung hat ja ein Verfallsdatum und läuft  auch einmal aus! Vorstand Kurt Herdtweck nutzt den Bürgerstrom seit einem Jahr selbst und sagt: "Ich kann ihn guten Gewissens allen Mitgliedern und Einwohnern empfehlen. Ökostrom ist die bessere Alternative zu vermeintlich billigen Strommix-Angeboten, die auch nur deswegen günstiger scheinen, weil das CO² (wettbewerbswidrig) leider keinen Preis hat.  Billig kommt uns Menschen aber in Zukunft teuer zu stehen. Die Entscheidung für Bürgerstrom kennzeichnet eine Haltung, der nicht der kurzfristige Vorteil des vermeintlich Billigen wichtig ist, sondern was für Mensch und Umwelt mittel- und langfristig die beste Wahl ist."

Wer sich unabhängig informieren möchte, sollte einen Blick auf das neutrale Portal www.utopia.de  werfen. Die Homepage der Bürgerwerke zu besuchen ist ebenfalls empfehlenswert: www.buergerwerke.de  und wie es konkret weiter geht, zeigt Ihnen ein Klick auf den Reiter "Bürgerstrom" in der unserer Navigationsleiste.

Danach fällt der Schritt leicht,  zu unserem Bürgerstrom zu wechseln: ganz einfach online über den Reiter "Tarifrechner" . Warum noch warten?    

Geschäftsstelle der BERN

Für Mitglieder und Interessenten hat die BERN natürlich an ihrem offiziellen Sitz auf dem Rathaus Hauptstr. 50 in Neuenstadt eine Anlaufstelle  (Zimmer Nr. 17, Tel. 9711). Wie bisher kann sich jeder auch an die ehrenamtlichen Vorstände Kurt Herdtweck, Neuenstadt und Heinz Sutter, Langenbrettach wenden, ab Januar 2018 zudem an die neu eingerichtete Geschäftsstelle in der Cleversulzbacher Str. 89 (TSV-Sportheim).  Sie wird von Frau Ines Schöll betreut, die sich in der Regel mittwochs von 9.00 – 11.00 Uhr nach Terminabsprache Ihren Anliegen widmen wird. Kontakt: Email: info@buergerenergie-raum-neuenstadt.de , Telefon:  derzeit noch nicht möglich.

Unwetterschaden an PV-Anlage behoben

Die Gewalt des orkanartigen Unwetters am Abend des 18.7. beschädigte sechs Module der PV-Anlage auf dem Landerer-Dach, gelegen an der exponiertesten Stelle, der westlichen Dachkante. Zudem wurden einige Modulreihen leicht verschoben. Am nächsten Tag schon waren Monteure der Fa. Widmann-Energietechnik vor Ort um die Module zu sichern und die Reparatur in die Wege zu leiten. Der Schaden war rasch behoben und hielt sich mit Kosten von  2.000 € in Grenzen. Die Versicherung hat ihren Anteil übernommen. Die Anlage ist ohne wesentlichen Ertragsausfall geblieben. Die  übrigen Anlagen der BERN waren nicht betroffen.

Windparkprojekt „Länge“ weiter in der Warteschleife

Auch bei der dritten Windkraft-Ausschreibungsrunde hat das immissionschutzrechtlich genehmigte Beteiligungsprojekt der BERN keinen Zuschlag erhalten, übrigens wiederum kein einziges Projekt in ganz Baden-Württemberg. Der Löwenanteil entfiel wiederum auf den Osten und Norden und betraf überwiegend noch gar nicht genehmigte Projekte sogenannter Bürgerenergiegesellschaften. Ob der dadurch entstehende Investitionsstau bei den sowieso schon gedeckelten Zubaumengen sowie die völlig unausgewogene regionale Verteilung der Zuschläge Intention des Gesetzgebers waren und im Sinne einer raschen Energiewende sind? Ein Ziel jedenfalls wurde erreicht: der Preis pro kWh ist gegenüber der ersten Ausschreibung um über einen Cent auf im Schnitt 4,28 Cent gesunken. In der vierten und fünften Runde sind 2018 nur noch genehmigte Projekte zugelassen. Ob das die Chancen für das BERN-Beteiligungsprojekt erhöht ist ungewiss, zumal die regionale Benachteiligung (mangelnder Ausgleich für windschwächere Standorte) bestehen bleibt. Eine nicht nur geschäftsführende Regierung, die das ändern könnte, ist ja noch über Monate hinweg nicht in Sicht. Die Windbranche wird von dieser unguten Situation schwer gebeutelt und das BERN-Projekt liegt auf Eis.

9. Generalversammlung 2017 - Nachlese

Solarmodule sind mittlerweile so günstig geworden, dass sich ihr Einsatz nicht wegen der (stark gesunkenen) Einspeisevergütung lohnt, sondern wegen des möglichen Eigenverbrauchs. So lässt sich ein Teil des viel teureren Bezugsstroms ersetzen. Auch für Mieter gibt es eine Kleinlösung. Sie wurde auf der Generalversammlung vorgestellt.

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Balkonmodul oder DGS-Solarrebell

Balkon- oder Gartenmodule sind handliche und flexible Formate, die z.B. aus zwei Modulen monokristalliner Solarzellen bestehen mit jeweils einer Nennleistung von 120 Watt. Mit ihnen könne bei Südausrichtung etwa 240 kWh Strom/a erzeugt und per Stecker/Steckdose ins Hausnetz eingespeist werden. Kostenpunkt: 400 – 600 €.

Die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie nennt das von ihr beworbene Balkonmodul „DGS-SolarRebell®“. Rebell auch deswegen, weil es erheblichen Widerstand gegen die einfache Montage per Stecker gebe. 2017 soll endlich eine neue VDE-Norm kommen, aber ob die geforderte Bagatellgrenze aufgenommen wird oder nicht, ist weiter umstritten. In Holland und Österreich sollen solche Geräte schon zu Tausenden problemlos installiert und betrieben werden. Greenpeace Energy glaubt, dass diese Module auch in Deutschland einmal bundesweit mehrere Gigawatt Strom erzeugen könnten. Die BERN hat ein solches Modul von der Heidelberger BEG beschafft und wird es testen, auch in der Hoffnung, dass die Bagatellgrenze noch in diesem Jahr kommt.

BERN – Klimaschutz (nur) durch erneuerbare Energieerzeugung?

Die BERN hat sich 7 Jahre lang hauptsächlich auf die Energieerzeugung konzentriert, selbst oder durch Beteiligungen, lokal wie regional. Das war erfolgreich, aber reicht es, den verhängnisvollen CO²-Anstieg in der Atmosphäre nicht nur mit zu begrenzen, sondern mit herunterzufahren? Nein, es reicht nicht. Weltweit steigen die Emissionen noch immer. Deutschland hat seit 1990 einen Pfad nach unten eingeschlagen, in den letzten beiden Jahren aber wieder zugelegt. Es reicht wohl nicht, sich nur um die Erzeugung erneuerbarer Energie zu kümmern. „Wir müssen uns auch auf andere Wege besinnen, um der existenziellen Bedrohung menschenwürdigen Lebens auf der Erde zu begegnen“, meinte der Vorstand. Die Satzung der BERN fordere, generell Maßnahmen zur Förderung des Klimaschutzes vor Ort wie regional zu ergreifen. Die BERN arbeite daran, sieht sich aber auf das Mitwirken ihrer Mitglieder angewiesen. Ohne persönliche Verhaltensänderung wird es nicht funktionieren, so rasch wie nötig von 11 to auf 1 to CO² - Ausstoß pro Person zurückzufahren. Es sind oftmals kleine und leicht leistbare Dinge wie mehr Lebensmittel aus ökologischem Anbau und weniger Fleisch, mehr Fahrrad fahren und weniger Auto, mehr Ökostrom aber weniger Stromverbrauch, und, und und .... Mit dem Referat der Bürgerwerke eG möchte die BERN eine Möglichkeit vorstellen, sich auch privat mit einem Stromprodukt für den Klimaschutz zu engagieren, das von einer Genossenschaft bereitgestellt wird, die nicht gewinnorientiert arbeitet. Eventuelle Überschüsse kommen den Mitgliedern, also auch der BERN zugute. Und die BERN hat, nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung, einen Abnehmer für ihren erzeugten Strom, der faire Preise zahlt.

Wer zum Bürgerstrom wechseln möchte, kann dies ganz einfach über den Button "Tarifrechner" in der Navigationsleiste anstoßen.

Referat Bürgerwerke eG

Vorstandsmitglied Kai Hock stellte die junge Genossenschaft den Mitgliedern der BERN vor:

Die Bürgerwerke sind ein Verbund von derzeit 70 Energiegenossenschaften aus ganz Deutschland. Insgesamt stehen diese für über 12.000 engagierte Energiebürger und über 400 dezentrale Kraftwerke in Bürgerhand. Gemeinsam machen wir Energiewende.  Die Bürgerwerke bündeln die Stromerzeugung aus Bürgerenergieanlagen, damit wir Bürger uns unabhängig von Energiekonzernen mit Bürgerstrom versorgen können. So schließen wir regionale Kreisläufe und die Wertschöpfung verbleibt vor Ort.

Im Netzwerk der Bürgerwerke kann jeder die Energiewende aktiv mitgestalten – sei es durch Strombezug aus Bürgerenergieanlagen, als Mitglied einer Energiegenossenschaft oder als Eigenerzeuger.

Die Bürgerwerke befinden sich zu 100% im Eigentum von Energiegenossenschaften. Sie streben keinen Gewinn an und arbeiten zu Selbstkosten. Damit verbleibt die gesamte Wertschöpfung bei den Energiegenossenschaften vor Ort, die damit neue Erneuerbare-Energien-Anlagen bauen und weitere Energiewende-Projekte umsetzen können.

(Weitere Informationen unter: www.buergerwerke.de).

AR-Vorsitzender Norbert Heuser wies abschließend nochmals auf die Vorteile der Ökostromnutzung und der Kooperation BERN-Bürgerwerke hin,  machte aber auch deutlich, dass es jedem Mitglied natürlich frei stehe, sich für einen Energieversorger eigener Wahl zu entscheiden. Er dankte dem Referenten und übergab ein Geschenk.

 

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9. ordentliche Generalversammlung 2017

Das Wichtigste in Kürze

Von den 450 Mitgliedern der BERN waren 61 Mitglieder mit 63 Stimmkarten in der schönen Gemeindehalle Kochertürn zusammen gekommen, freundlich begrüßt vom gastgebenden BM und Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Heuser. Sie beschlossen die Verlesung einer Kurzfassung des Prüfungsberichts 2016 des Genossenschafts-Verbands, nahmen Kenntnis von der Stellungnahme des Aufsichtsrats dazu, stellten den Jahresabschluss 2016 fest, beschlossen wieder eine Dividende von 5,00% und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Vorausgegangen war der ausführliche Bericht der beiden Vorstände Kurt Herdtweck und Heinz Sutter über das Geschäftsjahr 2016 und die ersten 6 Monate 2017. Die jeweils einstimmig gefassten Beschlüsse zeigten, dass die Mitglieder mit der Arbeit der verantwortlichen Personen wie der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden waren. AR-Vorsitzender Norbert Heuser konnte feststellen: „Unsere BERN steht mit guter örtlicher Wertschöpfung für die Idee des Bürgerstroms wie des Klimaschutzes.“ (Bericht folgt)

Die Dividende wurde den Mitgliedern am 31. Juli 2017 ausgezahlt. Insgesamt hat die BERN 75.720 € ausgeschüttet, das sind rund 60% des Gewinns nach Steuern.

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Solarstrom- und Windstromerzeugung 2017 legen zu

Das erste Halbjahr hat sich gut angelassen: mit 626.5000 kWh wurden bereits 113.000 kWh mehr Solarstrom erzeugt, als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Mit dazu beigetragen hat auch die Reinigung von knapp 3.000 Modulen auf dem Dach der Landerer-Anlage im Spätjahr 2016.  Die turnusmäßige Wartung aller Solarstromanlagen ist erfolgt und hat aufgezeigt, dass sie einwandfrei funktionieren. Die guten Erträge haben angehalten, sodass bis Ende Oktorber 1.067.000 kWh Solarstrom ins Netz eingespeist werden konnten.

Bei den Windkraftbeteiligungen ist die Steigerung noch viel kräftiger, weil nun vier Anlagen voll in Betrieb sind. Im ersten Halbjahr entfallen von der Gesamterzeugung auf die BERN mit 904.000 kWh bereits mehr, als im ganzen Jahr 2016. Ohne diesen Sondereffekt zeigt das Windjahr 2017 bislang eine etwa 10 -15% niedrigere Ausbeute als im Vorjahr.

 

BERN eG und Bürgerwerke eG kooperieren beim Ökostrom

Seit 2016 ist die BERN Mitglied bei den Bürgerwerken in Heidelberg. Diese bündeln das Interesse von mittlerweile über 70 Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) deutschlandweit, nicht nur Strom regenerativ vor Ort zu erzeugen, sondern ihn auch dezentral vor Ort zu vermarkten. Alleine ist das nicht zu schaffen, im Verbund und genossenschaftlich aber schon. Die Bürgerwerke stehen also für eine erneuerbare und dezentral organisierte Energieversorgung in Bürgerhand. Ihr Stromprodukt ist zertifiziert und ihr Konzept schon mehrfach als preiswürdig befunden. Der im Oktober 2016 verliehene Deutsche Solarpreis ist nur ein Beispiel. Vorstand Kai Hock hat die Bürgerwerke eG den Mitgliedern in der Generalversammlung vorgestellt und ist mit diesem Stromvermarktungskonzept auf gutes Interesse gestoßen. BERN-Vorstand Kurt Herdtweck empfahl den Mitgliedern, das Stromangebot der Bürgerwerke eG zu prüfen und bei Gefallen zu nutzen.  Wer Ökostrom (über die BERN) erzeugt, sollte konsequent auch selbst Ökostrom in Haushalt oder Betrieb verwenden. Wenn das viele tun, ist das auch zum Vorteil der BERN, die einen guten Stromabnehmer hat und von der Kooperation finanziell ein wenig profitiert. Wer sich also näher informieren möchte, sollte einen Blick auf das neutrale Portal www.utopia.de und die Homepage werfen: www.buergerwerke.de .

Wer zu unserem Bürgerstrom wechseln möchte, kann das ganz einfach über den Button "Tarifrechner" in der Navigationsleiste anstoßen.  

 

Solar- und Windstromerzeugung 2016

Solarstromerzeugung knapp über 1,0 Mio kWh  

1.016.575 kWh Solarstrom haben die Anlagen der BERN im Jahr 2016 erzeugt, rund 100.000 kWh weniger als im Vorjahr. Ins Stromnetz wurden 1.005.498 kWh eingespeist, 11.077 kWh wurden unmittelbar zum „Direktverbrauch“ an die Gemeinde Langenbrettach für die Grundschule und den Kindergarten Brennofenstraße geliefert. Von der Gesamtstrommenge entfallen 903.211 kWh auf die Landerer-Anlage und 113.364 kWh auf die übrigen 6 Anlagen. Die CO² - Ersparnis schlägt auf der Grundlage des EnBW-EnergieMix mit 335 to zu Buche. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt nur leicht unter dem des Vorjahres, was eine ähnlich hohe Dividende erwarten lässt. 

854.000 kwh Windstrom aus Beteiligungen

Die BERN ist an 4 Windparks beteiligt, davon waren zwei in 2016 ganzjährig in Betrieb und haben mehr Strom produziert, als prognostiziert, zwei weitere sind erst im Laufe des Jahres (verspätet) in Betrieb gegangen und haben den Prognosewert weit unterschritten. Der BERN-Anteil an der Stromerzeugung beträgt am Windpark

Großer Wald Buchen    231.400 kWh (erwartet waren 195.200 kWh)

Bernhardswinden         164.400 kWh (erwartet waren 156.400 kWh)

Kirchberg II                   199.600 kWh (erwartet waren 400.000 kWh)

Weißbach                      258.900 kWh (erwartet waren 900.000 kWh)

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8. ordentliche Generalversammlung

Das Wichtigste in Kürze

Von den 451 Mitgliedern der BERN waren 58 Mitglieder mit 70 Stimmkarten in der Gemeindehalle Brettach zusammen gekommen, freundlich begrüßt vom gastgebenden BM Timo Natter. Sie beschlossen die Verlesung einer Kurzfassung des Prüfungsberichts 2015 des Geno-Verbands, nahmen Kenntnis von der Stellungnahme des Aufsichtsrats dazu, stellten den Jahresabschluss 2015 fest, beschlossen wieder eine Dividende von 5,00% und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat jeweils einstimmig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats, Norbert Heuser, Timo Natter, Katrin Burkhardt und Mathias Scheuber wurden für weitere drei Jahre ohne Gegenstimme gewählt. Einstimmig wurde auch die vorgesehene Kreditaufnahme von 160.000 € zur Finanzierung einer weiteren Beteiligung an einem Windpark bestätigt.

Vorausgegangen war der ausführliche Bericht der beiden Vorstände Kurt Herdtweck und Heinz Sutter über das Geschäftsjahr 2015 und die ersten 5 Monate 2016. Die Mitglieder waren zufrieden und sahen keinen Diskussionsbedarf, sodass AR-Vorsitzender Norbert Heuser feststellen konnte: „Unsere BERN ist weiter auf gutem Weg.“

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Beteiligung Windkraft Weißbach

5 Vestas V 126 Windkraftanlagen entstehen kocheraufwärts  im Windpark Weißbach, einem Projekt, an dem sich auch die BERN beteiligt hat.

Bereits Ende Oktober sind die ersten Bagger gerollt. Es wurde die interne Parkverkabelung zwischen den Windenergieanlagen als erster Bauabschnitt größtenteils mit einem Kabelpflug verlegt. Die windparkinternen Erd- und Wegebauarbeiten sind bereits weitgehend abgeschlossen. Derzeit finden die externen Wegearbeiten statt.  Im 1. Quartal 2016 wurden die externen Kabeltrasssen verlegt und die Fundamentarbeiten durchgeführt. Derzeit laufen die Arbeiten für die Anlieferung der Windenergieanlagen. Ziel ist eine Inbetriebnahme zum 30. Juni 2016.  

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Beteiligung Windkraft Kirchberg II

An der Autobahn 6 bei Kirchberg wachsen stählerne Riesen in den Himmel: Der Aufbau von insgesamt acht Windrädern der 200-Meter-Klasse hat noch im März begonnen. Rund 50 Spezialisten aus ganz Europa setzen die Einzelteile der Windräder vom Typ Vestas an Ort und Stelle zusammen. Bei günstigen Bedingungen ist das Riesen-Puzzle in erstaunlich kurzer Zeit erledigt: Für die erste Anlage brauchten die Profis nur einen Tag und eine Nacht. Die Kraft des Windes soll auch recht schnell in Strom verwandelt werden: Das erste Windrad geht voraussichtlich schon in zwei Wochen ans Netz Bis spätestens Mitte Mai sollen alle acht Anlagen im Windpark Kirchberg stehen und dann pro Jahr rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom liefern.

Solar- und Windstromerzeugung 2015

Solarstromerzeugung über 1,1 Mio kWh  

1.113.342 kWh Solarstrom haben die Anlagen der BERN im Jahr 2015 erzeugt, rund 20.000 kWh mehr als im Vorjahr. Ins Stromnetz wurden 1.101.876 kWh eingespeist, 11.466 kWh wurden unmittelbar zum „Direktverbrauch“ an die Gemeinde Langenbrettach für die Grundschule und den Kindergarten Brennofenstraße geliefert. Von der Gesamtstrommenge entfallen 991.304 kWh auf die Landerer-Anlage und 122.048 kWh auf die übrigen 6 Anlagen. Die CO² - Ersparnis schlägt auf der Grundlage des EnBW-EnergieMix mit 368 to zu Buche. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt leicht über dem des Vorjahres, was eine ähnlich hohe Dividende erwarten lässt. Darüber entscheiden die 451 Mitglieder selbst in der Generalversammlung am Freitag, den 3. Juni 2016. Bitte Termin vormerken.

417.000 kwh Windstrom aus Beteiligungen

Die BERN ist an 4 Windparks beteiligt, davon waren zwei in 2015 ganzjährig in Betrieb und haben beträchtlich mehr Strom produziert, als prognostiziert. Der BERN-Anteil beträgt am Windpark

Großer Wald Buchen    245.000 kWh (erwartet waren 195.200 kWh)

Bernhardswinden         171.700 kWh (erwartet waren 156.400 kWh).

5% Dividende

wurden für das Geschäftsjahr 2014 an die Mitglieder Ende Juni nach Beschluss der Generalversammlung mit insgesamt 70.425 € ausgeschüttet.

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7. ordentliche Generalversammlung

Von den 438 Mitgliedern der BERN waren 61 Mitglieder mit 74 Stimmberechtigungen in der Energiefabrik der Fa. Widmann Solartechnik im Neuenstadter GIK

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Jahresabschluss 2014 und Generalversammlung 2015

Bilanz und Erfolgsrechnung sind fertig gestellt und die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband wird noch im Laufe des Monats April statt

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Windstromerzeugung 2014 und Beteiligungen

Die 5 Windkraftanlagen unserer Beteiligung in Buchen-Hettingen laufen gut und haben in dem recht windschwachen Jahr 30,7 Mio kWh Strom erzeugt.

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